Deutscher Kurzfilmpreis 2026 - Einsamkeiten
Icebergs
Theo ist 66 Jahre alt und lebt in einer betäubten Welt. Er verbringt Zeit in einem Hamam, wo er es im Stillen genießt, berührt zu werden, und in einem alten Kino, wo er die Menschen im Dunkeln beobachtet. Eines Nachts, auf einer verlassenen Straße, wird Theo mit seiner eigenen Zerbrechlichkeit konfrontiert. Auf der Suche nach Nähe fährt er aufs Land, um Ida zu sehen.
R: Carlos Pereira · 20‘
Spätsommer 91
Found Footage. Als im Spätsommer 1991 bei einer Geburtstagsparty das Salz ausging.
R: Olaf Held · 3‘ · Dokumentarfilm, Experimentalfilm
Die ganze Nacht
Rachelle fährt nach Hause, in Berlin. Issaka schreibt ihr von seinem Zuhause in Ouagadougou. Sobald Rachelle angekommen ist, antwortet sie mit einer ihrer typischen Nachrichten, in der sie ihren langen Weg nachzeichnet: Der Tiergarten bei Nacht, eine letzte U-Bahn, die (Nicht-)Begegnung mit Fanny, die beleuchteten Fenster, die Konfrontation mit dem Faschisten, Hölderlin in der S-Bahn. Dann geht Rachelle schlafen – die Sonne scheint: Gute Nacht!
R: Alejo Franzetti · 15‘ · Experimentalfilm
Garnelius
Berlin 2007: Karl fühlt die Abwesenheit väterlicher Zuwendung am schmerzlichsten beim Blick auf seinen kleinen Bruder, der nicht mehr zuhause wohnen kann. Nach Vater Werners Geburtstagsfeier geschieht etwas Unerwartetes: Karl legt ein Ei.
R: Julia Ketelhut · 49‘
Deutschland 2026 · 87 Minuten plus Moderation
Dauer/Ablauf:
zirka 100'